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Gott, der Herr, hat unsere liebe Mitschwester
Schw. Maria Julia Karbon (Aloisia)
am 31. August nach längerer Krankheit zu sich in die ewige Heimat gerufen.
Schw. Maria Julia wurde am 20. Februar 1929 in Kastelruth geboren. Im Oktober 1950 trat sie in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von Gries/Bozen ein und legte im Mutterhaus in Zams bei Landeck im Juli 1959 die ewige Profess ab. Schw. Maria Julia arbeitete nach ihrer Ausbildung zur Schneiderin von 1953 bis 2000 als Nählehrerin im ehemaligen Mädchenheim Elisabethinum in Bozen, wo sie dank ihrer gesanglichen Begabung das Heimleben bereicherte und auch alljährlich die vielen Kinder der sog. Caritas-Meerkolonie mit uniformierten Strandkleidern ausstattete. Am ersten September 2000 übernahm sie die Nähstube im Jesuheim in Girlan.
Dort übernahm sie für die große Hausgemeinschaft der Mitschwestern und Heimgäste alle Näharbeit, sowohl die Instandhaltung der allgemeinen Betriebswäsche als auch die Mitsorge für die Bekleidung der vielen Heiminsassen und geistlichen Schwestern. Über diesen Auftrag hinaus nähte Schw. M. Julia mit Freude verschiedenste hübsche Kleider für Kinder und Erwachsene zum Verschenken. In den letzten Lebensjahren strickte sie mit Eifer warme Wollsocken, vor allem für bedürftige Mitmenschen. Schw. Maria Julia lebte äußerst genügsam, sie war in allem sparsam und konnte noch aus kleinen Stoffresten oder anderen Materialien schöne und nützliche Dinge gestalten. Schw. M. Julia schien die Vorzüge ihrer Persönlichkeit und ihren wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft gar nicht zu kennen, ohne Aufhebens, freundlich und treu diente sie Gott und den Mitmenschen. Den Begräbnisgottesdienst feiern wir am Dienstag, dem 3. September 2024, um 14.30 Uhr im Jesuheim in Girlan.
Bozen, Kastelruth, Seis, am 31. August 2024
Die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von Bozen
Christus hat uns das unvergängliche Leben gebracht.
Wenn wir mit ihm gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben.
(nach 2 Tim, 1,10; 22,11)
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